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Lajin Paida Deutschland

Klassische Chinesische Selbstheilungsmethode

http://www.lajin-paida-deutschland.com

Lajin Methode

 

 

Während La-Jin (wörtlich: an den Sehnen Ziehen) im Vergleich mit Akupunktur, Moxibustion und Verabreichung von Heilmitteln, geschichtlich gesehen, keine der großen Heilungsverfahren ist, sind La-Jin-Techniken seit langem ein Teil traditoneller Heilverfahren in chinesischer Medizin gewesen: für den Taoismus, Wushu [„Kampf-kunst“], Qigong ebenso wie für Yoga. Das Konzept des „Sehnen-Dehnens“ muss erst noch von der westlichen Medizin gewürdigt werden; wie die Dinge derzeit stehen, werden viele Bluthochdruck-, Diabetes-Patienten usw. nur über Kontollen von Indikatoren wie Blutdruck und Blutzuckerspiegel behandelt. Auch nach vielen Jahren der Behandlung bleiben die Wurzeln der Erkrankungen unentdeckt. Ihre Ursachen können leicht durch La-Jin aufgedeckt werden und in Kombination mit Pai-Da können sie sogar noch genauer diagnostiziert werden. Viele Fälle von manifesten Körperschmer-zen sind tatsächlich durch gespannte Sehnen verursacht und nach La-Jin lassen die Schmerzen augenblicklich nach. Dies ist in der westlichen Medizin nicht bekannt und so werden Medikamente und Operationen eingesetzt, um die Symptome auszumer-zen.

 

 

Diese Position erbringt die umfassendste Heilungswirkung. Sie ist auch am sichersten durchzuführen und sollte im Liegen auf der La-Lin-Bank ausgeübt werden.

Auf die Bank neben die Stange setzen, die Hinterbacken so nah als möglich an den Rand der Bank gepresst, sich langsam niederlegen!

Ein Bein senkrecht gegen die Stange stellen! Die Fußsohle sollte senkrecht zur Stange stehen. Den Körper so weit vorzuschieben, dass die Hinterbacken gegen die Stange geschoben sind!

Ein Band mit Klettverschluss oder einen Gurt anlegen um das hochgestreckte Bein an der Stange zu fixeren! Der Gurt wird am besten um den Oberschenkel in Nähe des Knies gelegt.

 

Das andere Bein beugen und nach unten drücken. Mit aller Kraft versuchen mit der Sohle den Boden zu erreichen! Sandsäcke (5 bis 30 kg) oder andere Gewichte können rund um die Wade befestigt und das Gewicht kann langsam erhöht werden. Nachdem die Sohle den Boden erreicht, mit aller Kraft versuchen die Innenseite beider Oberschenkel näher zueinander zu bringen! Die Schwierigkeiten nehmen zu, wenn die Oberschenkel immer mehr zusammengeschoben werden. Bei richtiger Stellung sind beide Oberschenkel innen aneinander gepresst und beide Beine weisen so weit als möglich in entgegengesetzte Richtungen. So werden die Meridiane hinter den  Knien, auf den Oberschenkelinnenseiten und in den Leisten gelockert.

 

Beide Arme heben und so weit als möglich nach hinten strecken! Die Arme auf der Bank ruhen lassen!

In dieser Position verharren und sich 10 bis 40 Minunten lang dehnen!

 

Falls man die nach hinten gestreckten Arme nicht auf die Bank zu legen vermag, können Gewichte in den Händen gehalten werden um den Druck zu erhöhen.

 

Wenn Sandsäcke und Gewichte nicht zu bekommen sind, bringe man andere dazu, die Arme und das Bein hinunterzudrücken! Anfangs Vorsicht beim Pressen, erst leicht pressen, dann allmählich stärker!

Die Wirkungen von La-Jin auf den Patienten lassen sich an seinem Gesichtsaus-druck ablesen; Die Wirksamkeit steigt mit dem Maß an gefühltem Schmerz. Vorsichtig sein und das Schmerzniveau nicht überschreiten, das der Patient aushalten kann!

Steht keine La-Jin-Bank zur Verfügung, können als Ersatz zwei Stühle verwendet werden.

 

Zwei Stühle mit flachen Sitzen ohne Armlehnen hintereinander zu einer Wand stellen, die eine Ecke bildet, oder zu einer Seite eines Türrahmens!

 

Auf dem Stuhl sitzen, die Hinterbacken so dicht als möglich an die Wand oder den Türrahmen gepresst!

 

Sich niederlegen, das rechte Bein gerade längs der Wand oder des Türrahmens nach oben ausgestreckt! Das linke Bein beugen und niederstrecken! Mit aller Kraft versuchen mit der Sohle auf den Boden zu kommen! Beide Hände nach rückwerts strecken um sie auf die Stühle niederzulegen. Diese Stellung 10 bis 50 Minunten einnehmen! (Siehe La-Jin Abbildung 2!) Da ein Angurten des Beins nicht möglich ist, wird Hilfe von einer anderen Person gebraucht um es an die Wand oder den Türrahmen zu pressen, damit die beabsichtigte Wirkung eintritt.

 

Den Stuhl auf die andere Seite des Türrahmens stellen und mit dem linken Bein nach oben gestreckt und dem rechten nach unten gebeugt. Weitere 10 bis 40 Minunten dehnen!

 

Die Nachteile beim Gebrauch von Stühlen sind: Auf zwei Stühlen zu liegen ist nicht so ausgewogen, so bequem oder so sicher, verglichen mit dem Liegen auf der La-Jin Bank. Das emporgestreckte Bein kann nicht an die Wand angegurtet werden, Höhe und Bauart der Stühle können variieren. Dies führt zu einer geringeren La-Jin Qualität. Es gab Personen, die keine ordentlichen Resultate bei La-Jin Anwendungen zu Hause über einen längeren Zeitraum zu Wege brachten, doch sobald sie auf die La-Jin Bank umstiegen, nahmen die Heilungseffekte deutlich zu.

Vorteile dieser Stellung:

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  • Meridiane über den ganzen Körper werden direkt oder indirekt freigemacht; so werden verschiedene Krankheiten direkt oder indirekt behandelt. Zu den betroffenen Meridianen gehören die drei Yang-, die drei Yin-Meridiane auf Händen und Füßen und auch die Ren- und Du-Meridiane. Das Freimachen der Meridiane kann Krankheiten heilen, den Körper entgiften und das Immunsystem und ebenso die sexuellen Funktionen verbessern.

  • Verschiedene Schmerzen werden sofort gelindert, zum Beispiel Schmerzen in der Gallenblase, Leber, im Nacken, Rücken, Bein, Knie, Fuß, Kopf, Menstruationsbe-schwerden usw.

  • Chronische Krankheiten und schwer diagnostizierbare Krankheiten werden mit be-achtlicher Wirkung behandelt. Dazu gehören: Bluthochdruck, Herzkrankheiten, Prostatitis [Entzündung der Vorsteherdrüse], Diabetes, Leber-, Nieren-, Magen- und Hautkrankheiten, Hämorrhoiden, Verstopfung, Folgen von Schlaganfällen und so weiter.

  • Wichtiger Nutzen wird gewonnen durch Verbesserung des Aussehens, Vergrößerung der Körperlänge, Gewichtsreduktion, Abnahme von Sommersprossen, Fal-ten und Akne. Zunahme der Körperlänge tritt bei Menschen im mittleren Jahren und bei Jugendlichen ein; am größten ist diese Wirkung bei Älteren, da die meisten unter ihnen an versteiften Sehnen leiden und bis zu einem gewissen Grad bucklig sind.

  • Bis jetzt hat man noch keine genaue Übersicht, wie viele Krankheiten sich durch Anwenden dieser La-Jin-Stellung behandeln lassen. Die obigen Listen sind zusammengestellt aus Rückmeldungen von Lesern, die selbst La-Jin praktizieren.

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